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Warum wurde die BioInnung gegründet?
Der Biomarkt in Deutschland hat ein Marktvolumen von derzeit circa 6 Milliarden Euro, ist damit nach den USA der 2.größte der Welt. Die Anzahl der Bio-Betreibe wird auf 30.000 geschätzt mit 170.000 Beschäftigten. Diese junge Branche ist sehr zersplittert und hat keine Lobby.Im Mai 2009 hat Hubert Rottner Defet zusammen mit der Stadt Nürnberg und der IHK die erste Biokonferenz organisiert, und 120 Teilnehmer zu diesem Thema an einen Tisch gebracht. Als ein Hauptthema diese Tagung hat sich die Bildung der BioInnung herauskristallisiert.
Die BioInnung ist der erste Versuch für eine Region, alle Bioaktuere zu vereinen. Die Metropolregion Nürnberg hat in Punkto Lebensmittel, Bio und Lebensmitteltradition einiges zu bieten (z.B. fränkisches Bier, dichteste Brauereinlandschaft weltweit, ehemalige Welthandelsstadt im Hopfenhandel, Gewürzhandelshochburg, Karpfen, Meerrettich, Spargelanbau, weltgrößte Fachmesse für Bioprodukte und Naturwaren (BioFach) u.v.m.Leider sind die Bio-Szene und dieser wachsende Bio-Markt kaum organisiert. Es gibt keinen Verband, kein Sprachrohr und keine Lobby, die dieses Wachstumspotential begleitet und konsequent weiterentwickeln hilft. Das liegt auch daran, dass dieser Wirtschaftszweig noch recht jung und zum Teil aus Kleinstunternehmen heraus erst in den letzten 10 Jahren kräftig gewachsen ist.Unbestritten ist, das Bio-Lebensmittel die best kontrollierteste Qualität darstellen, die es auf dem Markt gibt und eine Antwort sind auf die akuten Umweltprobleme unserer Zeit (z.B. Grundwasserbelastung, Klimawandel, nachhaltige Entwicklung etc.).
Um die Potentiale und Marktchancen im Bio-Markt für die Metropolregion Nürnberg systematisch und konsequent zu nutzen ist als „Initialzündung“ Ende 2009 die BioInnung entstanden.
